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Ein ungefilterter Blick in die iranische Gesellschaft


Parsua Bashi
BRIEFE AUS TEHERAN

Aus dem Persischen von Susanne Baghestani
Coverfoto: Pietro Masturzo
Klappenbroschur, 206 Seiten
Format 12,5 x 20,5 cm



ISBN: 978-3-0369-5275-8

18.90 €, 28.90 CHF

Islamische Republik, Gottesstaat, Atommacht – im Westen kennt man den Iran vornehmlich unter Schlagwörtern. Doch dieses widersprüchliche Land ist mehr als politische Unterdrückung, Rückständigkeit und Fanatismus. Das Selbstverständnis der heutigen Iraner ist weltoffen, modern und aufgeschlossen. Die jungen Frauen kommen der Kopftuchpflicht mit ironischer Distanz und modischem Selbstbewusstsein nach. Das Bildungsniveau ist – zumindest in den Städten – hoch. Eine wissbegierige Jugend rappt auf Persisch, geht auf Partys und ist nicht zuletzt bereit, für ihre Rechte zu kämpfen, wie durch die Proteste gegen die Präsidentschaftswahl im Juni 2009 auf eindrückliche Weise sichtbar wurde.
Parsua Bashi berichtet jenseits politischer Vorurteile und westlicher Klischees vom täglichen Leben in Teheran zwischen Unterdrückung und Freiheit, erzählt von Hoffnung, Angst und einem unbeugsamen Willen zur Veränderung.

Das meint die Presse...

»Gottesstaat und Alltagsleben, dies sind im (städtischen) Iran zwei weitgehend voneinander abgekoppelte Sphären. Wie sehr, das kann man den Briefen aus Teheran entnehmen. Sie erzählen vom täglichen Verstecktspiel in einer ruhigen und humorvollen Weise.«

Andreas Fanizadeh, taz

 

»Angriffslustig und beklemmend: Briefe aus Teheran vermitteln einen tiefen, nachhaltigen Einblick in das Leben der iranischen Metropole unter den gegenwärtigen politisch-religiösen Bedingungen.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

 

»Ihre Briefe gewähren einen dringend notwendigen Blick in ein verschlossenes Land.«

Judith Hart, CICERO

 

»Sehr anschaulich und spannend. Ein starkes Buch!«

Sabine Brendel, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

 

»Teheran ist eine sehr lebendige Metropole und besteht eben nicht nur aus fundamentalistischen Bartträgern. Bei Bashi steht nicht die Atomdiskussion im Mittelpunkt, sondern der Alltag der Menschen: Sehr offene Berichte aus einem unbekannten Land.«

Buchkultur

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