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Pünktlich zur ersten deutschen Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt im Februar 2011 und zum 70. Geburtstag von Jean-Marc Reiser erscheint bei Kein & Aber – Band um Band – das Werk des legendären, respektlosen Comiczeichners, neu übersetzt von Bernd Fritz.
Man hat ihn gehasst oder über alle Maßen verehrt. Seine Vorliebe für Tabus hat in Frankreich wie Deutschland wiederholt die Zensur auf den Plan gerufen. Doch Reiser ist weit mehr als Pornografie und Provokation: Mit seinem epochemachenden Stil, einem minimalen, unverkennbaren Federstrich, schuf er so kratzbürstig-liebenswerte Figuren wie Jeanine oder den Gros Dégueulasse. Als passionierter Beobachter des menschlichen Um- und Untergangs denunzierte Reiser die ganze Erbärmlichkeit des Alltagslebens und bezog radikal Stellung gegen Missstände jeglicher Art. Fast drei Jahrzehnte nach seinem viel zu frühen Tod im Jahr 1983 fehlt uns der Humorist mehr denn je. Und bleibt, was er ist. Ein Großer.
»Reiserwill nicht dümmlich aufreizen, sondern intelligent entlarven: Die Zeit war niereifer für Reiser, weil Menschenkenntnis keiner Mode unterliegt. Vier Bändesind erschienen. Endlich.« Jan Küveler, DIE WELT
»Fast 30Jahre nach seinem Tod wird sein Werk wiederentdeckt. Es ist zotig,anarchisch und bemerkenswert aktuell.« Sebastian Hammelehle, SPIEGELOnline
»Dem Zürcher Verlag Kein & Aber ist nicht genug zu danken, ReisersWerke wieder auf den Markt zu bringen. Die ersten vier Bände liegen vor, undwer intellektuelle Größe zeigen möchte, legt sich diese Edition auf den vielbeschworenen Coffee-Table.« Rainer Moritz, Hamburger Abendblatt
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