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Eine Entdeckung aus dem Nachlass


Annemarie Schwarzenbach
EINE FRAU ZU SEHEN

herausgegeben von Alexis Schwarzenbach
Coverbild: Annemarie Schwarzenbach in St. Moritz,
ca. 1930. Archiv Alexis Schwarzenbach, Zürich
gebunden, 80 Seiten

ISBN: 978-3-0369-5523-0

12.90 €, 22.90 CHF

Zum 100. Geburtstag dieser mutigen und engagierten Autorin erscheint einer ihrer persönlichsten Texte.

 

St. Moritz, Weihnachten 1929: Im Fahrstuhl ihres Hotels trifft die junge Ich-Erzählerin auf eine geheimnisvolle Frau im weißen Mantel. Ihre Blicke begegnen sich, Sekunden nur, es fällt kein Wort, und doch: Dieser Moment verändert alles, weckt Hoffnungen und unstillbares Verlangen. Inmitten des ausgelassenen Wintersporttreibens, umgeben von herausgeputzten Skifahrern, tanzenden Mädchen, werbenden Kavalieren und eifersüchtigen Freundinnen, wartet die junge Frau auf nur ein Wort, eine Geste der Angebeteten, um zu guter Letzt alle Warnungen in den Wind zu schlagen und allein ihrem Gefühl zu folgen.
Eine Frau zu sehen ist ein Text voller Begehren und knisternder
Erotik. Annemarie Schwarzenbach, die elegante Millionärstochter in Männerkleidung, der Männer wie Frauen zu Füßen lagen, schrieb ihn mit gerade mal einundzwanzig Jahren. Er ist ihr Coming-out, mit dem sie sich ebenso entschieden wie mutig über die gesellschaftlichen Urteile und moralischen Schranken ihrer Zeit hinwegsetzte.

Das meint die Presse...

»Ein atemloses, anmutiges Prosafragment über eine Liebe aus der Ferne zwischen zwei Frauen.«
Susanne Beyer, Der Spiegel

 

»Eine kleine Sensation.«

FAZ 

 

»Eine entzündete, eine erregte Sprache. Die Sätze stehen unter Spannung, ihr Rhythmus hat wie das Begehren etwas Drängendes«

Taz Magazin

 

»In langen Sätzen voller Musikalität entfaltet Annemarie Schwarzenbach ihre Erzählung. Es ist ein seltsam vages Kreisen voller Gefühle, sehr erotisch, sehnsuchtsvoll, existentiell, dünnhäutig, verzehrend, süchtig.«

WDR

 

»Ein vor Erotik nachgerade knisterndes literarisches Coming-out. «

Die Welt

 

»Nicht allein die knisternde Erotik ist, was an diesem Buch gefangen nimmt, sondern dass man Mitfühlender, Mitwisser wird über das Gefühl, diese Frau zu sehen.«

Amazon.de

 

 

Links und mehr...


Ein Blick von ihr, und allen stockt der Atem. Alexandra Kedves stellt Buch und Ausstellung "Eine Frau zu sehen" vor.

Swantja Karich in der FAZ über Annemarie Schwarzenbach und das Buch "Eine Frau zu sehen"

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