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Ein opulenter Mittelalterroman um den Schäferjungen Barral, der trotz Intrigen und komplizierten Beziehungsgeflechten zum Herrscher der Provinz wird – von einzigartiger Vielfalt und Sprachwucht.
In der Provence des 12. Jahrhunderts überlebt der Schäferjunge Barral als Einziger das Massaker eines moslemischen Heeres in seinem Heimatdorf. Von da an nimmt er den Kampf mit allem auf, was ihm und seinen Zielen im Weg steht, und erhält nach und nach mehr Einfluss. Er bringt es zum Grafen, zum Herzog, gar zum Freund des Kaisers und gewinnt nicht zuletzt die Liebe der schönen Markgrafentochter Judith. Doch je weiter er aufsteigt, desto schwieriger wird es, sich selbst und seinen Idealen treu zu bleiben.
Die Kinder der Finsternis ist ein Kaleidoskop des provenzalischen Lebens im Mittelalter mit seinen Kriegen und Seuchen, Inquisitionsprozessen, Turnieren, Hungersnöten und seiner jähzornigen Lebensfreude. Wolf von Niebelschütz’ großer Mittelalterroman avancierte zum Kultbuch einer ganzer Generationen und ist längst ein Klassiker der deutschen Literatur.
Peter Pisa, Kurier (A)
»Das Buch ist also viel mehr als ein Ritterroman mit seinen Liebschaften und Liebeslisten und Tjosten und Kämpfen. Es ist auch ein Gleichnis - nicht für ein ständisches, sondern für ein anständiges Leben. Bemerkenswert ist die Sprache des Romanciers, der für Händel und Diskussionen gern mal zum Schachtelsatz greift und dann wieder klar und schnell zur Sache kommt: "Fiebert sie? Abtrocknen! Mein Pferd!" Es ist auch dieser sprachliche Rhythmus, der das Buch lesenswert macht. «
Pascal Cames, Badische Zeitung
»Von Niebelschütz ist ein bedeutender historischer Roman gelungen, der auch 51 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Faszination und Sprachgewalt eingebüßt hat. „Die Kinder der Finsternis" ist ein literarisches Kunstwerk. Der Text fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers - und bietet ein farbenprächtiges und lebendiges Panorama des mittelalterlichen Lebens in der Provence für den, der sich darauf einlässt.«
Jutta Ladwig, www.literaturkritik.de
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