Der Goldene Pavillon

Der Goldene Pavillon

Yukio Mishima

»Ein herausragender Schriftsteller.« Truman Capote

1950 steht der berühmte Goldene Pavillon in Kyoto in Flammen – das Feuer gelegt von einem jungen Mönch des Tempels. Berührt von der Geschichte des jungen Mannes, den er im Gefängnis besucht, verarbeitet Yukio Mishima sie zu einem Roman und formt daraus einen Höhepunkt seines Schaffens. Der junge Mizoguchi stottert und wird von den anderen Kindern ausgegrenzt. Mit jedem weiteren elenden und einsamen Moment wächst seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen. Als er Novize in einem berühmten Tempel in Kyoto wird, ist er gebannt von der allumfassenden Schönheit des Goldenen Pavillons. Mizoguchi ist wie besessen, denn das Bild des Pavillons verfolgt ihn überall, auch in seinen Beziehungen zu Frauen. Unweigerlich steuert er auf eine Katastrophe zu und sieht nur noch einen Ausweg.

Format

  • Yukio Mishima – Der Goldene Pavillon
    Roman

    Original: Kinkakuji

    Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5807-1

    18. Dezember 2019
    22,00 EUR

  • Yukio Mishima – Der Goldene Pavillon
    Roman

    Original: Kinkakuji

    Taschenbuch
    336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-6157-6

    11. April 2023
    15,00 EUR

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  • Yukio Mishima – Der Goldene Pavillon
    Roman

    Original: Kinkakuji

    Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
    Ebook
    336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9425-3

    18. Dezember 2019
    17,99 EUR

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Autor

Yukio Mishima wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein ...

mehr zum Autor

Presse

Kleinen Zeitung

»(Ein) Meisterwerk eines Widersprüchlichen.«

News Magazin

Eine elegante Neuübersetzung

Falter

»Ein Schlüsselwerk des schillernden Yukio Mishima.«

WDR3 Buchkritik

»Ein großartiger Roman.«

NDR Kultur

»Yukio Mishima gehörte nicht nur der literarischen Avantgarde seiner Zeit an, er zählt zu den wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.«

Heilbronner Stimme

»Der Text des umstrittenen Exzentrikers Mishima ist nicht nur das Psychogramm eines fehlgeleiteten Außenseiters, sondern vor allem auch eine philosophische Reflexion über die Frage: Was ist Schönheit? Ursula Gräfe hat die vielschichtige Geschichte mit Umsicht neu übersetzt sowie mit einem Nachwort und Glossar versehen.«

Papierstau-Podcast

»Ein klaustrophobischer, mitreißender Roman, genial übersetzt von Ursula Gräfe.«

NDR Kultur

»Der goldene Pavillon ist thematisch weitgefächert, komplex und vielschichtig. Er kann als "coming of age"- Roman oder als historisches Dokument gelesen werden, beschreibt er doch die Jahre während des Zweiten Weltkriegs in Japan und gibt außerdem tiefe Einblicke in die strenge Lebensweise in einem Zen-Kloster.«

FAZ

»Der Roman eröffnet multiple Lektüren als philosophisches Werk, psychoanalytische Fallstudie, Gesellschaftskritik, Zen-Lehrstück und, wie von Mishima präferiert, Künstlerroman.«

DLF Kultur

»Ein faszinierendes Buch über die fatalen Zerstörungskräfte im Menschen.«

SWR2

»Wie brillant Mishima als Autor war, zeigt Ursula Gräfes Neuübersetzung des Goldenen Pavillons.«

Der Standard

»Mizoguchis Reflexionen bilden das Rückgrat von Mishimas bedeutendstem Roman. Mishimas meisterhafte Prosa erscheint nun Band für Band auf Deutsch bei Kein & Aber.«

Falter

»Dieser Roman ist nicht nur literarisch ein Meisterwerk, sondern durchaus auch politisch aktuell, indem er zeigt, welch zerstörerische Kräfte das Ideal von Reinheit und Schönheit in einem von der Lebenswelt ausgeschlossenen Menschen freizusetzen vermag.«

TITEL Kulturmagazin

»[Der Roman] ist [...] die Geschichte einer Obsession, von Gewalt und Sex, eine Diskussion über Gut und Böse. [...] In einem klugen Nachwort weist die ausgezeichnete Übersetzerin Ursula Gräfe, die das Buch in ein modernes, schlankes Deutsch übersetzt, auch auf die autobiografischen Elemente des Romans hin [...].«

Neues Deutschland

»Sprachlich beweist sich Der goldene Pavillon als japanischer Klassiker – den man im historischen Kontext lesen kann. Wie Mishima ein politischer Wirrkopf war, so ist es sein Held im Roman – mit entsprechendem Finale furioso.«