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Unsere Autorin Simone Meier war mit ihrem ganz neuen Roman Die Entflammten zu Gast im Podcast «LiteraturPur» von Esther Schneider und verrrät darin: »Ich war schon immer ein Belle-Époque-Junkie.« Jetzt nachzuhören, was es mit dieser Aussage auf sich hat! Hier geht es direkt zur Folge mit Simone Meier.

In ihrem Literaturpodcast «LiteraturPur» spricht Esther Schneider, Podcasterin, Kulturjournalistin und Moderatorin, mit national und international renommierten Autor:innen über ihre Bücher. Dabei interessiert sie «the writers voice», das, was in ihrem Kopf steckt, ihr Denken und ihr Kreativprozess, ihre Lebens- und Phantasiewelt. Kurz: Das, was sie antreibt. Das Spektrum ist dabei weit und reicht von Belletristik bis Sachbuch.

Unsere neue Autorin Nora Osagiobare war bei herrlichem Herbstwetter eine Woche in Schreibklausur in den Schweizer Bergen und schrieb uns dazu in einer E-Mail: »Jeden Morgen wache ich auf und sehe als erstes Gebirge – es ist, wie auf ein leeres Blatt Papier schauen, nur schöner.« Im idyllischen Fextal verbrachte Nora Osagiobare mit ihrem kleinen Hund inspirierende Septembertage und konnte auf den täglichen Wanderungen die Umgebung erkunden. Umsorgt vom Hotelteam feilte sie so ganz ungestört an ihrem Manuskript. »Ein Ort jenseits der messbaren Zeit, ideal zum Schreiben!«, schwärmte die Autorin, deren Buch voraussichtlich im Herbst 2024 erscheinen wird. Wir freuen uns jetzt schon drauf!

Wir freuen uns sehr! Am 7. Dezember 2023 erhielt unser Autor Sven Pizenmaier, der im Jahre 2022 sein Debütroman Draußen feiern die Leute bei Kein & Aber veröffentlichte, den Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover verliehen. 

Sven Pfizenmaier, geboren 1991 in Celle, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz 2020. Zudem wurde der Roman mit dem "aspekte"-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres, dem Kranichsteiner Literaturförderpreis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet. 

Im Herbst 2023 erschien der erfolgreiche Roman erstmals als Kein & Aber Pocket. Wir freuen uns bereits jetzt, auf weitere Projekte mit Sven Pfizenmaier. 

© Bild Martin Steger 

Mei, da is was los: Ausverkaufte Reihen in Cham und in Basel waren Programm! Gehobene Unterhaltung vom Feinsten - Gerhard Polt und die drei Well-Brüder machen jeden ihrer mittlerweile raren Auftritte zu einem Mordsgaudium für das Publikum und für sich selbst. Der 1942 in München geborene Gerhard Polt stellte sich 1976 zum ersten Mal in der Münchner Kleinen Freiheit mit einem kabarettistischen Programm vor und wurde gleich ans Berliner Schiller Theater engagiert. Seitdem gilt der vielfach ausgezeichnete Polt als Experte bajuwarischer Lebens- und Wesensart, als politisch unbequemer Querdenker und Moralist. 

Sein Gesamtwerk ist bei Kein & Aber erschienen. 

Wir gratulieren unserer Autorin Franziska Gänsler, die den diesjährigen Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur erhält!

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt seit 1965 Kunstförderpreise an junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller, um den literarischen Nachwuchs zu fördern: »Die Förderpreise sollen junge, begabte Autorinnen und Autoren auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärken und ein Anreiz zur weiteren schriftstellerischen Entfaltung sein.« Bisher haben 121 Nachwuchsautorinnen und -autoren einen Förderpreis erhalten, der zurzeit mit einer Geldsumme von 6.000 Euro dotiert ist.

Wie Inseln im Licht ist der zweite Roman von Franziska Gänsler und erscheint am 15. März 2024 bei Kein & Aber.

Wir freuen uns sehr zu verkünden, dass unsere französische Autorin Cécile Tlili für Ihren Roman Un simple dîner den Prix Gisèle Halimi für Literatur erhält. Der Preis ehrt Romane, die einen Beitrag leisten im Kampf für Emanzipation und Freiheit von Frauen sowie Gleichstellung zwischen Frauen und Männern.

Cécile Tlilis Debüt feierte bereits zahlreiche Erfolge in Frankreich und die Rechte am Buch wurden bereits nach Italien und Holland verkauft. Bei Kein & Aber erscheint der Roman unter dem Titel Ein Sommerabend am 17. Mai 2024 auf Deutsch.

An einem heißen Sommertag in Paris treffen sich zwei Paare, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Was nach einer harmlosen Essenseinladung klingt, entpuppt sich als eine aufwendige Maskerade, bei der alle versuchen, den Schein zu wahren, um ihre ganz eigenen Ziele zu verfolgen.

»Ein großartiger Debütroman, der von außergewöhnlichen Frauenfiguren getragen wird.«
Les Echo

»Zwischen Humor und bitterer Wahrheit hinterfragt Cécile Tlili die Position von Frauen in der Gesellschaft, das Gewicht der Verpflichtungen und Konventionen. Umso mehr begeistert das Ende mit einer Ode an die Emanzipation.«

Le Télégramme Brest

Wir freuen uns sehr, dass unsere Autorin Franziska Gänsler den 64. Kunstförderpreis im Fachbereich Literatur erhält!

Mit dem Kunstförderpreis zeichnet die Stadt Augsburg junge Kunstschaffende aus und ehrt die von Fachjurys ausgewählten Talente im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung. Diese findet am 7. Dezember 2023, um 19:30 Uhr, im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses statt. Die Auszeichnungen und das Gesamtpreisgeld von 21 000 Euro verteilen sich in diesem Jahr auf sieben Preisträgerinnen und Preisträger aus fünf Fachbereichen.

Im Juli 2022 erschien ihr ersten Roman Ewig Sommer bei Kein & Aber und im Frühjahr 2024 folgt bereits ihr zweiter Roman!

Unsere Autorin Milena Moser hielt am 24. Oktober die Eröffnungsrede des diesjährigen Zürich liest. Diese wird traditionsgemäss aus dem Erkerfenster des «Karl der Grosse» heraus gehalten. Nach einer inspirierenden Rede führte die Schweizer Autorin ein spannendes, lustiges und schönes Gespräch mit Katja Alves.


Ein paar Tage später folgte ein weiteres Highlight: Eine Tramlesung. Milena Moser las aus ihrem neuen Roman Der Traum vom Fliegen vor, während das Tram durch Zürichs Strassen rollte. Hier waren Konzentration und Gleichgewicht gefragt – beides meisterte sie natürlich bravourös. 

Bilder Eröffnungsrede: Copyright Myriam Lang
Bilder Tramlesung: Copyright Corinne Dietiker

Wir freuen uns, dass Lone Frank mit ihrem Sachbuch Liebe auf der Longlist zum »Besten Wissenschaftsbuch des Jahres 2024» des österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung steht! Die Shortlist wird dann Mitte Oktober verkündet.

Auf der Website heißt es:
»Erstmals im deutschsprachigen Buchhandel kam es mit der „Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres“ zu umfassenden Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Sachbuchs. Dadurch wird einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, relevante Themen der Forschung kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen.«


Zeitgemäßer könnte die Thematik nicht sein: Wie denken junge Frauen heute? Was fühlen sie und wie erleben sie das Erwachsenwerden in einer immer komplexeren Gesellschaft? Die beiden Autorinnen Andrea Arezina und Salome Müller luden zur Buchvernissage in «DAS GLEIS» in Zürich ein. Gemeinsam mit der NZZ-Journalistin Rafaela Roth sprachen sie über ihr gemeinsames Buch Genauso nur anders – Junge Frauen* erzählen vom Erwachsenwerden.

Eine der wichtigsten Botschaften des Abends: Das Werk soll junge Frauen erreichen und ihnen einen Leitfaden an die Hand geben, um sich in der herausfordernden Lebensphase #Pubertät besser zurechtzufinden – Ein Buch, dass sich auch unsere Autorinnen beim Erwachsenwerden gewünscht hätten.

Wir gratulieren unserem Autor Pedro Lenz, der mit dem internationalen Jonathan-Swift-Preis für satirische und komische Literatur ausgezeichnet wird.

Der mit 20'000 Franken dotierte Jonathan Swift - Internationaler Literaturpreis für Satire und Humor wird seit 2015 einmal im Jahr an einen Autor verliehen, der sich in dieser Literaturgattung besondere Verdienste erworben hat. Die Auszeichnung wird für das gesamte literarische Schaffen des Preisträgers verliehen und ist nicht an den deutschen Sprachraum gebunden. Seine wichtigsten Werke müssen aber in deutscher Sprache vorliegen. Finanziert wird der Preis von der Werner Dessauer Stiftung. Die Preisverleihung findet am 19. November 2023 im Literaturhaus Zürich statt.

Aus der Begründung der Jury:
»Pedro Lenz schenkt der Schweizer Literatur den Humor, und dem Schweizer Humor die Literatur. Dafür verleiht ihm die Jury den Jonathan-Swift-Preis 2023.«

Soeben ist Primitivo von Pedro Lenz in einer Übersetzung aus dem Schweizerdeutschen bei Kein & Aber erschienen.

Sicherlich kennen Sie bereits die kleinen Bücher für große Fragen? In ihrer neonfarbenen Buchreihe reduzieren Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler die Komplexität des Alltags auf wenige Buchseiten. Mittlerweile umfasst die Reihe sechs Bücher, doch nur selten gibt es die Chance die Autoren live auf der Bühne zu erleben.

Dieses Jahr malen und erklären die beiden gleich zwei Mal in der Schweiz – am Mittwoch, 23. August 2023, im Kaufleuten Zürich und am 14. September in Bern. Beide Veranstaltungen sind ausverkauft, denn das Autorenduo begeistert längst zahlreiche Fans.

Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler erklärten im Zürcher Kaufleuten unterhaltsam, kurzweilig und prägnant die (Arbeits-)Welt sowie die Bedeutung von Teamwork in wenigen Strichen an einer Kreidetafel. Im anschließenden Gespräch mit Kathrin Hönegger (SRF, Einstein) redeten sie darüber, was ihre eigene Teamarbeit ausmacht und wie sie klammheimlich zum erfolgreichsten Autorenduo der Schweiz geworden sind. Der Ansturm am Büchertisch bestätigte einmal mehr den Erfolg der beiden.

Das Autorenduo macht seit 15 Jahren gemeinsam Bücher, Kolumnen und Vorträge. Hier erfahren Sie mehr über Roman Tschäppeler und Mikael Krogerus sowie Ihre Bücher.

An einem wunderbaren Sommertag stellte unser Autor Julian Schmidli in kleiner, feiner Runde in der Zürcher-Quartier-Bar «Belmondo» sein Debüt Zeit der Mauersegler vor. Er sprach mit seinen Gästen über seine Beweggründe zum Buch, signierte fleißig und las verschiedene Passagen aus seinem Roman vor.

Zeit der Mauersegler – Die bewegende Geschichte zweier Freunde, die sich auf einen abenteuerlichen Road-Trip durch halb Europa befinden, um rechtzeitig zu einer Hochzeit im Kosovo zu gelangen. Das Problem: Im ohnehin viel zu kleinen Fiat-Cinquecento ist kein Platz für viele Geheimnisse. Die Situation droht zu eskalieren und alles in Frage zu stellen, was die beiden voneinander – und von der Liebe zu wissen meinten.

Irina Kilimnik ist für den Franz-Tumler-Literaturpreis 2023 nominiert! Die fünf Juror:innen haben jeweils einen Debütroman für das Finale am 21. und 22. September 2023 in Laas vorgeschlagen. Zu den fünf Finalist:innen  gehört auch unsere Autorin Irina Kilimnik mit ihrem Buch Sommer in Odessa. Nominiert wurde sie von Daniela Strigl, Literaturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin aus Wien.


Weitere Informationen zum diesjährigen Franz-Tumler-Literaturpreis finden gibt es hier zu finden.

Das Berliner Team um Autorinnen und Autoren sowie Mitarbeitenden wächst immer weiter – Grund genug für den Verlag, dies zu feiern. Und so versammelten sich zu kühlen Getränken, einem fotogenen persischen Büfett und den Rufen einer Krähe, die sich in ihrem Revier bedroht fühlte, zahlreiche fröhliche Menschen im idyllischen Verlagsgarten im Westend und ließen gemeinsam einen wunderschönen Sommerabend ausklingen. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – dann auch sicher wieder mit einigen zusätzlichen Gesichtern!

Zusätzliche Bilder sind auf unserem Instagram-Kanal zu finden. 

Bis vor kurzem noch top secret, heute endlich offiziell: Sven Pfizenmaier erhält den 4. Literaturpreis Der Landeshauptstadt Hannover für seinen Debütroman Draußen feiern die Leute

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 7. Dezember um 20 Uhr im Literarischen Salon verliehen.

Die Begründung der Jury für den diesjährigen Preisträger lautet: »Sven Pfizenmaier erhält für seinen Roman »Draußen feiern die Leute« den Literaturpreis der Stadt Hannover. Darin erscheint die Landeshauptstadt als Vexierbild der Hoffnungen und Wünsche junger Menschen aus einem nahe gelegenen Dorf. Mit magischem Realismus und groteskem Humor lotet der Autor die Spannung zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Norm und Anderssein aus und sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.«

Wir trauern um unseren Autor Martin Amis, der am 19. Mai in seinem Haus in Florida gestorben ist. Ich bewundere Martin Amis zutiefst – für ein Werk, das die äußerst scharfsinnige Beobachtung unserer Welt aus einer selten ironischen Distanz formuliert. Dieses außergewöhnliche Talent zeigt auch sein letztes Buch Inside Story, der Roman seines Lebens (2022 auf Deutsch erschienen). Der gesamte Verlag und ich sind sehr dankbar dafür, seine Bücher auf Deutsch herausgeben zu dürfen und so sein Andenken zu wahren. Ich schätze mich glücklich, einem so besonderen Menschen begegnet zu sein, und mir werden unsere Gespräche fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Isabel und seinen Töchtern.

Peter Haag, Verleger Kein & Aber

Martin Amis, geboren 1949 in Oxford, ist einer der bedeutendsten englischen Gegenwartsautoren. Er ist der Verfasser von vierzehn Romanen, zwei Kurzgeschichtensammlungen und sechs Sachbüchern. Für sein Romandebüt Das Rachel-Tagebuch (1973) erhielt er den Somerset Maugham Award. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gierig (1984), London Fields (1989), Interessengebiet (2015) und sein Essayband Im Vulkan (2018). Bei Kein & Aber erschien zuletzt sein autobiografischer Monumentalroman Inside Story (2022). Martin Amis starb 2023 in Lake Worth, Florida.

Martin Amis - Inside Story

»Warm, großzügig und tief bewegend, ob zum Thema Vaterschaft, Liebe oder Freundschaft (besonders mit Christopher Hitchens). Dies ist nicht nur das beste Buch, das Amis seit Jahren geschrieben hat, es steht in einer Reihe mit Gierig und London Fields als das beste Werk, das er je geschaffen hat.«

The Observer

Das Schweizerische Institut für Auslandforschung (SIAF) der Universität Zürich holte die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen in die Limmatstadt, wo sie einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel »Guilty Pleasures: the fundamental role of guilt in our lives« hielt. Dabei ging es um die Schlüsselelemente von Schuld und ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft. Auf psychologischer Ebene sind Schuldgefühle ein mächtiger, aber gefährlicher Antriebsfaktor, auf soziologischer hingegen ein potenzieller »Game Changer«. Schuld ist zudem ein wiederkehrendes Motiv in Kunst und Literatur, genauso wie die unerklärliche freudige Erregung, die sie mit sich bringen kann. Ein vielschichtiger und spannender Vortrag einer modernen Denkerin.

Die Aufzeichnung des Vortrags finden Sie hier.

Copyright Fotos: Michele Limina

Ayelet Gundar-Goshen wurde mit Büchern wie Löwen wecken und Lügnerin weltweit bekannt. Zuletzt erschien bei Kein & Aber ihr Roman Wo der Wolf lauert.

Martin Meyer alias Fabio Lanz ist Zürichs neuester und sicher raffiniertester Kriminalroman-Autor. Sein zweiter Krimi Das Fallbeil  rund um die gebildete Kommissarin Sarah Conti dreht sich um einen Mord im neuen Chipperfield-Bau des Kunsthaus Zürichs. Und im dortigen beeindruckenden Foyer wurde auch die Buchpremiere gefeiert. Im Kreuzverhör mit SRF-Moderatorin Eva Wannenmacher verriet der Autor einige Geheimnisse und Sehnsüchte – zum Beispiel, dass der vierte Band ganz sicher ein Wein-Krimi wird! Zwischendurch wurde mit meyerschem Bariton aus dem Buch vorgelesen und nach dem Gespräch fleißig Bücher signiert. Alles in allem ein schöner Abend – glücklicherweise ohne Mord.

Die Veranstaltung wurde großzügig unterstützt durch die Kunstfreunde Zürich und Selection Schwander.

Bei der Buchpremiere von Unnütze Dinge in Zürich wurde viel gelacht, dies vor allem Dank den lustigen Ideen und Anekdoten von Autor und Künstler Ursus Wehrli! Daneben konnten die Gäste auch die zahlreichen Originalzeichnungen bestaunen, die schlussendlich Einzug in diese Büchlein gefunden haben. Das neueste Buch des Künstlers und Autors ist Unterhaltung und Erheiterung pur. 

Meine Lektorin (danke, Sara!) und eine ungemein wohltätige Persönlichkeit aus dem, sagen wir, obersten medizinischen Segment meiner Stadt (danke, Brida!) haben beschlossen, mich zu belohnen. Oder auch, mich zu Dank und damit noch grösserer Arbeitsdisziplin zu verpflichten. Sie haben mich also nach Sitges geschickt, ein spanisches Städtchen, das mir bisher unbekannt war, aber vielen meiner Freundinnen und Freunden nicht, die Erwähnung von Sitges rief allgemein schwärmende Münder, glücklich himmelwärts verdrehte Augen und Hände, die wahlweise nach dem Herzen oder dem Bauch griffen, hervor. Und da bin ich jetzt also. Um zu spazieren, zu schlemmen und zu shoppen. Nein, ganz falsch. Um zu schreiben natürlich. Der Rest ist Beilage. Ich befinde mich in diesem berühmten Ding namens Writer’s Retreat oder Schreibaufenthalt, das aus der schönen Idee besteht, dass jemandem wie mir an einem schönen Ort schöne Texte einfallen. Die Wahrheit ist: Das stimmt! Die Sache mit der Belohnung, dem Dank und der Disziplin auch. Und Sitges übertrifft gerade seit Tagen alle meine Erwartungen. Was für ein Glück!

Im Januar erschien Das Fallbeil, bereits der zweite Zürich-Krimi von Fabio Lanz. Der Autor ist seit dem ersten Band Ein kaltes Herz ein Geheimnis. Nun hat die Schweizer Nachrichtensendung Schweiz Aktuell hat das Pseudonym gelüftet: Es handelt sich um den Publizisten und ehemaligen Feuilletonchef der NZZ Martin Meyer.

Bei Schweiz Aktuell im SRF können Sie sich ab Minute 4:07 die Auflösung des Pseudonyms und die Hintergrundgeschichte zum neuen Kriminalroman Das Fallbeil ansehen. Hier geht es zur Sendung.


Am Freitag, 2. Dezember 2023, haben wir 25 Jahre Kein & Aber gefeiert – natürlich in den Verlagsräumlichkeiten! Rund 250 Leute haben mitgefeiert, mitgetrunken & gegessen.

Es wurden neben den Mitarbeiter:innen auch die anwesenden Autor:innen vorgestellt. Danach gab es wunderbares persisches Essen und italienische Gelati. Und natürlich auch getanzt, der DJ hat mächtig eingeheizt. Alles in allem ein runder Abend!


Natürlich durfte auch eine Fotobox nicht fehlen! Hier sehen Sie eine kleine Auswahl aus 336 Fotos aus der Fotobox - lustig wars!

Wenn Sie das Davor und das Während interessiert, finden Sie auf Instagram ein kurzes Video.

Den 44. ZDF-»aspekte«-Literaturpreis 2022 erhält Sven Pfizenmaier für sein Debüt Draußen feiern die Leute. Er hat sich mit seinem Roman gegen vier weitere Finalist:innen durchgesetzt.

Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 20. Oktober 2022, auf dem »Blauen Sofa« im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt. Der Autor wurde zudem in der »aspekte«-Sendung am Freitag, 21. Oktober 2022, vorgestellt. Darin sprach Daniel Fiedler mit dem Preisträger über sein Buch Draußen feiern die Leute.

Die Jury begründet ihre Entscheidung folgendermaßen:

»Sven Pfizenmaiers Debüt Draußen feiern die Leute ist eine Feier der Fantasie. In Niedersachsen, zwischen Feldern, Kreisverkehr und Doppelgaragen, zwischen Braunschweig, Wolfsburg und Hannover hat Pfizenmaier einen von der Realität entrückten Ort geschaffen: In der Gegend verschwinden immer mehr Jugendliche spurlos. Ihre zurückgelassenen Freunde machen sich auf die Suche. Sie sind entweder ein Pflanzenmensch, ein Mädchen, das tagelang schlafen kann oder ein Junge, der jeden in tiefste Langeweile stürzt. Draußen feiern die Leute steckt voller Einfälle, erzählerischem Spielwitz, sanfter Melancholie und verblüffend stilsicherem Pointenreichtum. Mit großer Einbildungskraft übersetzt Sven Pfizenmaier die jugendlichen Lebensverlorenheiten, Zukunftsängste und pubertären Fremdheitsgefühle in eine originelle, einzigartige Welt, in der man selbst lustvoll verloren gehen kann. Ein Roman, der so lässig und so komisch aus den Debüts dieses Jahres herausragt.«

Im Rahmen der Pop-Up-Buchmesse Leipzig las Sven Pfizenmaier aus seinem Debütroman Draußen feiern die Leute.

Moderation: Ulle Bourceau, Vertriebsleiterin Kein & Aber

In Bücher eintauchen, Romanfiguren in Lebensgröße begegnen, Streifzüge durch Schauplätze unternehmen. Ein Lichterspektakel und magisches Einkaufserlebnis in der luftigen Halle des Hauptbahnhofs Zürich.

Blicken Sie anlässlich der ersten Digitalen Buchtage der Schweiz hinter die Verlagskulissen und lassen Sie sich von Max Küng, Simone Meier und Nina Kunz exklusiv eine Kostprobe ihrer Frühjahrsbücher vorlesen.

Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2020 sendete Kein & Aber einen Gruß aus Berlin nach Frankfurt. Zusammen mit dem Künstlerkollektiv Projektil wurde die Fassade der Schweizerischen Botschaft mit den Inhalten der Bücher des Verlags bespielt. Besucherinnen und Besucher konnten den Romanfiguren in Lebensgröße begegnen. Unter den Gästen war auch der Schweizerische Botschafter Paul Seger und Autorin Heike Faller.

Gefördert durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung

Tauchen Sie gemeinsam mit uns in Bücher ein und begegnen Sie Romanfiguren in Lebensgröße


Videomapping an der Schweizerischen Botschaft am 13. und 14. Oktober 2020 in Berlin: Grenzenlose Freiheit für die schönsten Reisen im Kopf – diese ureigene Essenz des Lesens ist gerade in Zeiten der Einschränkung und Isolation eine besonders wichtige Botschaft.

In diesem Jahr macht Kein & Aber die Inhalte von Heike Fallers und Valerio Vidalis Freunde, Ursus Wehrlis Heute habe ich beinahe was erlebt und Martin Meyers Corona in Berlin erfahrbar:
Zusammen mit dem Künstlerkollektiv Projektil, welches bereits auf der Frankfurter Buchmesse 2019 das Videomapping im Kein & Aber Cube ermöglichte, wird dieses Jahr die Fassade der Schweizerischen Botschaft in Berlin an den Abenden des 13. und 14. Oktober für Besucherinnen und Besucher bespielt.

Das Videomapping findet draußen und unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften statt. Wir bitten Sie, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Unter dem Motto All together now präsentiert die Frankfurter Buchmesse (#fbm20) ein umfangreiches Programm, welches Verlage und Partner, Kulturbegeisterte und Fachteilnehmende aus aller Welt virtuell zusammenbringt.

Wir freuen uns auf Sie!

Gefördert durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung


Eine literarische Bewusstseinserweiterung

In Bücher eintauchen, Romanfiguren in Lebensgröße begegnen, Streifzüge durch Schauplätze unternehmen – im Kein & Aber Cube an der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wurde Literatur mittels Videomapping zum gemeinschaftlichen Erlebnis. Kein & Aber hat so sichtbar ins Zentrum gerückt, was beim Lesen seit jeher im Mittelpunkt steht und auch zukünftig im Fokus bleiben wird: das ganz persönliche Zusammentreffen mit den Figuren, den Geschichten und der Sprache.

Ravensburg/Berlin. Den Buchpreis 2019 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält die 38-jährige Autorin Saskia Luka für ihren Familienroman Tag für Tag. Stiftungsvorstand Johannes Hauenstein übergibt den mit 12.000 Euro dotierten Preis am 25. November 2019 in Berlin. In den Vorjahren von 2011 bis 2018 waren die Schriftsteller(innen) Hannes Köhler, Annette Mingels, Benedict Wells, Vea Kaiser, Lena Gorelik, Doris Knecht, Sten Nadolny und Maja Haderlap mit dem Buchpreis Familienroman ausgezeichnet worden

Begründung der Preisvergabe

Saskia Luka beschreibt in diesem Roman die Bindekräfte einer Familie auf berührende Weise. Die Kunstfertigkeit, mit der die Autorin die Konflikte zwischen den drei Frauen entwickelt und in der Schwebe hält, ohne als Erzählerin Partei zu ergreifen, ist überzeugend. Es wird spürbar, dass die familiären Verbindungen stärker und wichtiger sind als die gegensätzlichen Meinungen. Darüber hinaus stellt die Geschichte ein modernes Beispiel für eine gelingende, durchaus individuell variierende Identitätsfindung im Lebenskontext von Migration und Integration dar.

Stiftungs-Buchpreis für familienbezogenen Roman oder Erzählungen

Der zum neunten Mal verliehene Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag soll jährlich den Autor oder die Autorin einer deutschsprachigen Publikation erzählender Prosa (Roman, Erzählung, Anthologie) auszeichnen, die maximal zwei Jahre zuvor erschienen ist. Die Preissumme von 12.000 Euro erhält eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller, »der mit literarischen Stilmitteln ein zeitgenössisches Bild der Familie zeichnet«. In der Zielsetzung heißt es weiter: Ausgezeichnet wird ein Buch, das auf dem geistigen Niveau der Zeit die inneren Kräfte des Lebensmodells Familie und deren Dynamik anschaulich macht, was aktuelle Problemthemen einschließt. Die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Interesses der fiktionalen Handlung. Das Buch vermittelt erzählerisch Konfliktlösungen oder Lebensbeispiele, die einen Beitrag zur familiären Wertebildung leisten.


Die Berater und Entscheider

Bei der Entscheidung für den Buchpreis lässt sich die Stiftung von verschiedenen Fachleuten aus Literaturkritik und Buchhandel beraten. Im Jahr 2019 waren dies Dr. Uwe Wittstock (Autor und Literaturkritiker), Sandra Kegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ellen Pomikalko (Buchmarkt), Dr. Ulrich Weinzierl (Autor und Literaturkritiker), Michael und Margarete Riethmüller (Buchhandlung RavensBuch) und Andrea Reidt (Journalistin und Autorin).


Buch- und Leuchtturm-Preisverleihungen im November in Berlin

Die Preisverleihung findet am 25. November 2019 in der Berliner Landesvertretung Baden-Württem-berg statt. Die Laudatio auf die Buchpreisträgerin hält der Literaturkritiker Dr. Uwe Wittstock. Bei dieser Gelegenheit wird auch die zweite Auszeichnung der Stiftung Ravensburger Verlag überreicht: der ebenfalls mit 12.000 Euro dotierte Leuchtturm-Preis 2019 für vorbildliches Engagement im Sektor familiäre, institutionelle oder ehrenamtliche Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Diesen erhält die Münchener Sozialunternehmerin Eva Rapaport für das von ihr initiierte interreligiöse und interkulturelle Jugendnetzwerk YouthNet. Den Hauptvortrag der Veranstaltung hält der Psychologe und Stress-Experte Louis Lewitan zum Thema »Wie kann Integration gelingen? Eine psychologische Betrachtung«.


Gestern Abend wurden bei der Verleihung des Deutschen Comedypreises 2017 in Köln die besten Comedyleistungen des Jahres geehrt. Hazel Brugger hat in der Kategorie Beste Newcomerin den Deutschen Comedypreis gewonnen. Am Freitag wird die Preisverleihung um 20.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt.

Der Deutsche Comedypreis wird seit 20 Jahren jährlich an Komiker, für Comedy-Shows und Moderationen verliehen.

Bei Kein & Aber ist Ich bin so hübsch von Hazel Brugger erschienen.

Am Dienstagabend öffnete der Kein & Aber Tower inmitten der Frankfurter Buchmesse erstmalig seine Türen und präsentiert seine Bücher und Autorinnen und Autoren auf vier Stockwerken. Im Penthouse befindet sich ein Hotelzimmer, das von 25hours Hotels eingerichtet wurde. Jeden Abend um 19 Uhr lesen ausgewählte Kein & Aber Autoren dem jeweiligen Hotelgast eine Gutenachtgeschichte vor, die im Live-Stream übertragen wird.

Den Auftakt machte Ayelet Gundar-Goshen, die aus ihrem Roman Lügnerin vorlas.

Nacht zwei – nichts für schwache Mägen ist Hazel Bruggers Gutenachtgeschichte über Topinambur.

Schlechte Laune vor dem Einschlafen kann ganz schön gemütlich sein – wie Andrea Gerk mit der dritten Gutenachtgeschichte aus dem Kein & Aber Tower beweist.

Nacht Nr. 4 im Kein & Aber Tower – Konstantin Richter liest aus Die Kanzlerin.

Die letzte Gutenachtgeschichte aus dem Kein & Aber Tower gehörte Michalis Pantelouris. Ein wunderbarer Abschluss einer Woche voller toller Geschichten!

Mit einer großen Jubiläumssoiree feierte Kein & Aber in Zürich mit über 500 Gästen, darunter vielen Autoren aus unterschiedlichen Ländern, seinen runden Geburtstag.


Anlässlich des 20-jährigen Verlagsjubiläums wurde ein kleiner selbstironischer Dokumentarfilm von Simon Nagel über den Verlagsalltag gezeigt. In der Hauptrolle: Viktor Giacobbo, u.a. mit Gerhard Polt und den Kein & Aber-Mitarbeitern.

Zum Sound einer Big Band und zum DJ-Set von Max Küng und Thomas Wyss wurde bis zum frühen Morgen getanzt.

Als Abschiedsgeschenk für die Gäste gab es den Fortsetzungsroman Hand in Hand, bei dem über 40 Kein & Aber-Autoren mitgeschrieben haben.

Wir gratulieren Åsne Seierstad zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2018

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2018 wird der norwegischen Autorin und Journalistin Åsne Seierstad für Einer von von uns. Die Geschichte eines Massenmörders, aus dem Norwegischen von Frank Zuber und Nora Pröfrock, über den norwegischen Terroristen Anders Breivik verliehen:

»Einer von uns ist der beeindruckende Versuch, zu verstehen.«
(Aus der Begründung der Jury)

Die Preisverleihung an Åsne Seierstad findet anlässlich der Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Abend des 14. März 2018 im Gewandhaus zu Leipzig statt. Die Laudatio hält die Journalistin und Autorin Verena Lueken.

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, seit 1994 jährlich vergeben und mit 20.000 Euro dotiert, zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Der Jury des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2018 gehören an: Dr. Alida Bremer (Autorin und Übersetzerin, Münster), Dr. Skadi Jennicke (Bürgermeisterin für Kultur, Stadt Leipzig), Michael Krüger (Verleger i. R., München), Johannes Riis (Verleger, Kopenhagen), Elisabeth Ruge (Lektorin und Verlegerin, Berlin).

»Du, Aphorismen?« Als Verwaltungsrat Viktor Giacobbo eines Tages mit seinem eigenen Manuskript den Verlag betritt, runzeln Verleger Peter Haag und die Kein & Aber-Mitarbeiter gewaltig die Stirn. Ein kleiner selbstironischer Dokumentarfilm über den Verlagsalltag – unter der Regie von Simon Nagel und mit einem Gastauftritt von Gerhard Polt.

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