Draußen feiern die Leute

Sven Pfizenmaier

Dieser Roman sprengt Ihre Vorstellungskraft

Ein ganz normales Dorf in Deutschland: in der Mitte ein Kreisel, daneben die Volksbank und im September das alljährliche Zwiebelfest. Aber nicht alle hier können sich dem Dorfgefüge anpassen – Timo, Valerie und Richard sind seit ihrer Geburt Außenseiter. Als allmählich immer mehr junge Leute im ganzen Land spurlos verschwinden und in den Familien große Lücken hinterlassen, machen sie sich auf die Suche nach den Vermissten. Das Leben der drei ist schon immer besonders gewesen, doch sie haben keine Vorstellung davon, was sie mit ihrer Suche lostreten. Ein überbordender, mutiger und schriller Roman über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist.

Format

  • Sven Pfizenmaier – Draußen feiern die Leute

    Hardcover
    339 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5874-3

    8. März 2022
    24,00 EUR

  • Sven Pfizenmaier – Draußen feiern die Leute

    Ebook
    339 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9495-6

    19,99 EUR

Autor

Sven Pfizenmaier, geboren 1991 in Celle, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz ...

mehr zum Autor

Presse

Kulturtipp

»Pfizenmaier findet starke, aberwitzige Bilder für die Sorgen der Heranwachsenden. Einfühlsam und humorvoll beschreibt er das Gefühl ihrer körperlichen Entfremdung und ihrer Identitätskrisen.«

SRF Literaturclub

»Lustig, auch traurig, sehr humorvoll, komisch, weil es so absurd ist, weil ich es auch sehr mutig finde, diese Figuren so zu zeichnen, sehr unkonventionell, Vieles hallt sehr lange nach.«

SRF 1

»Man freut sich an Sven Pfizenmaiers Einfallsreichtum, den zielsicher gesetzten Pointen und der Lässigkeit, mit der er von der Pubertät plaudert.«

kulturnews

»Ein überbordender, mutiger und schriller Roman über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist.«

radioeins rbb

»Ich habe angefangen zu lesen und konnte überhaupt nicht mehr aufhören. Ich bin wirklich sehr begeistert!«

Badische Zeitung

»Pfizenmaier erzählt Dorfpossen mit der distanzierten Freude eines Ameisenforschers und filmischem Witz, nimmt aber die doppelte Heimatlosigkeit der Deutschrussen genauso ernst wie das Schuldgefühl der Einsamen und die Verzerrung, die ein jugendlicher Brennglasblick auf Ich, Körper und Außenwelt erzeugt.«

Heilbronner Stimme

»[Pfizenmaiers] schrille Story, kühne Stilistik und abgründige Komik begeistern.«

kulturnews

»Hinter dem Slapstick [schimmert] eine sehr sensible Auseinandersetzung mit vermeintlich vorgezeichneten Lebensläufen und Vorurteilen durch.«

Xaver

»Traumhaft-psychedelische Töne.«

WDR 1Live

»Gleichzeitig ironisch und leicht überdreht, aber auch tiefgründig und ernst.«

Deutschlandfunk

»Sven Pfizenmaier ist mit 'Draußen feiern die Leute' ein witziges, ironisches, tiefgründiges Debüt gelungen.«

Allgäuer Zeitung

»Nein, dies ist nicht noch ein Landleben-Roman. Pfizenmaier geht es um die realen Probleme von Teenagern [...]. Dafür findet er originelle Bilder und eine Sprache, die sich am Jugend-Jargon orientiert, ohne sich ranzuschmeißen.«

Bremen zwei

»Sven Pfizenmaier spielt in seinem Debütroman mit den Leserinnen und Lesern, geht aber nie so weit, dass man den Faden verliert. Die Dosierung von niedersächsischem Alltagswahnsinn und LSD-artigen Fantasien, von Lässigkeit und Tiefgang ist genau austariert.«

ZEIT Online

»Pfizenmaier besitzt ein feinsinniges Gespür für Rhythmus und Brüche, ebenso wie für ins Absurde geschraubte Pointen. Kein Gramm von biederem Kunsthandwerkfleiß steckt in diesem Buch, vielmehr ist es grundsätzliche Lässigkeit, die es vorantreibt, und seine stilsichere Komik.«

Deutschlandfunk Kultur

»Einer der interessantesten Debütromane in diesem Frühjahr.«

Stadtmagazin 07

»Pfizenmaier ist eine wahrlich schillernde, sowohl die Sprache als auch die Vorstellungskraft ausschweifend ausleuchtende, quirlig schräge Geschichte gelungen - an der bei weitem nicht nur junge Lesende Gefallen finden dürften.«

Domradio

»Sein Roman Draußen feiern die Leute ist viel mehr als ein Dorfroman [...]. Es geht um die Suche nach einem Leben für die Menschen, die sich nicht zugehörig fühlen, die kein Zuhause haben, die sich allein fühlen.«

Neues Deutschland

»Eine Dorfroman-Parodie, gekrönt mit einer Eule, die Sie bis in Ihre Träume verfolgen könnte!«

Angela Delonge, Aachener Nachrichten

»Pfizenmaier gelingt das Kunststück, die Nöte aller Generationen in einem Feuerwerk an umwerfenden Dialogen und haarsträubenden Situationen zu vereinen: ein hochkomisches, wildes und zärtliches Buch. Mein Favorit für den Lit.Cologne-Debütpreis.«

ZDF Aspekte

»Was wie ein gewöhnlicher Krimiplot beginnt, mündet in einer schrillen, humorvollen und angenehm überzeichneten Erzählung vom Leben in der Provinz.«

Cellesche Zeitung

»Dieses Buch ist durch seine so nah am heutigen Menschen beobachtete Sprache dazu geeignet, auch solche zu erreichen, die bisher nicht zu gedruckten Werken gegriffen haben.«

musikexpress

»Fast surreale und doch passgenaue Beschreibung eines Aufwachsens in der deutschen Provinz mit besonderem Blick auf verschiedenste Außenseiter*innen.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Schon mit dem allerersten Satz ist klar, dass dies kein gewöhnliches Buch ist. Es ist ein Debüt, was bei einer derart elaborierten Geschichte und dem sicheren Stil ebenso außergewöhnlich ist wie Pfizenmaiers Erzählweise.«

Kreuzer

»Pfizenmaier sondert in einer feinen und sehr klaren Sprache ein Panorama an brodelnden Geschichten ab, in denen ein paar Einsame versuchen, ihr Selbstwertgefühl in der Gesellschaft zu heben.«

Lennardt Loß

»Ich habe selten ein so lässiges und humorvolles Debüt gelesen: Es verbindet Coming-of-Age, Mystery und magischen Realismus – und das alles in der niedersächsischen Provinz.«

Dana Grigorcea

»Sven Pfizenmaiers flotte Satzkaskaden sind ein Genuss, und seine emanzipierten Figuren vergisst man so schnell nicht wieder – literarische Hochkomik, dem Leben abgeguckt.«

Philipp Winkler

»Der Autor ist wie diese ominös-charismatische Person auf einer Party, die Schwank um Schwank raushaut und der man auch dann noch zuhört, wenn das Bier in der Hand schon schal geworden ist.«

Alina Bronsky

»Sven Pfizenmaier ist ein Zauberer und Weltenwanderer. Sein feiner, hypnotischer, dabei unglaublich witziger Roman scheint direkt mit dem Unterbewusstsein zu sprechen.«

Dana von Suffrin

»Das lustigste Buch über die deutsche Provinz. Und gleichzeitig das traurigste, denn die Figuren eint eine große, dumme, absolut verständliche Sehnsucht: die nach einem anderen, besseren Leben.«

FAZ

»Manche Sätze möchte man sich einrahmen.«

Süddeutsche Zeitung Extra

»Ein außergewöhnlicher Roman.«

FAS

»Wie eigensinnig im Ton Pfizenmaier diese Geschichte erzählt, wie er einfach eine kleine Welt in die größere Welt hineinstellt, die unserer ähnelt, und dort Dinge geschehen lässt, über die sich niemand mehr wundert, ist lustig und furchteinflößend und hinreißend.«

WDR 5 Scala

»Spielend leicht schreibt sich Pfizenmaier quer durch die Genres, Kriminal-, Bildungs-, Gesellschaftsroman – alles drin und alles richtig gut!«

WDR 1Live

»Gleichzeitig ironisch und leicht überdreht, aber auch tiefgründig und ernst.«

SRF 1

»Es ist ein Debüt, was sich was traut, ein Debüt, dem man nicht anmerkt, dass es ein Debüt ist - das ist ja auch immer ein Qualitätsmerkmal.«

LEO / Rheinpfalz

»Schräger Humor, feine Beobachtungsgabe, blühende Fantasie und ein verblüffender Schreibstil, der blumige Poesie mühelos mit rotzig-cooler Jugendsprache verbindet.«

DEAR READER Podcast

»Es ist wirklich grandios, es ist wahnsinnig lustig, total traurig, so wie Literatur sein sollte.«