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Unter Freunden stirbt man nicht

Noa Yedlin

Unter Freunden stirbt man nicht

Roman

Noch acht Tage bis zur Nobelpreisverleihung – die Freunde des charmanten und doch teils arroganten Wirtschaftsprofessors Avischai sind aufgeregt, denn er ist nominiert. Und Avischai selbst? Seine beste Freundin und heimliche Affäre Sohara findet ihn knapp eine Woche vor der Preisverleihung seelenruhig auf dem Bett liegend – er ist tot. Sofort tritt der Rest der tatkräftigen Freundesgruppe auf den Plan. Sie beschließen, sein Ableben zu vertuschen, da dummerweise nur Lebende den Nobelpreis erhalten können. Ihr gemeinsames Vorhaben bringt gut gehütete Geheimnisse ans Tageslicht, genau wie unerfüllte Wünsche, ungesagte Wahrheiten und verdrängte Gefühle. Auf einem Weg voller absurder Situationen – von einem Radfahrer, der einen Toten überfährt, bis zu einer Reinigungskraft, die stillschweigend einen Toten wegräumt – arbeiten sie sich Tag für Tag Richtung Preisverleihung.

Originaltitel: Stockholm

Aus dem Hebräischen von Helene Seidler  

Format: 11.6 x 18.5 cm, 464 Seiten
ISBN: 978-3-0369-5899-6

Erscheinungsdatum: 21. Juli 2023

»Yedlin baut aus dem Blick hinter die Fassaden eine ebenso absurde wie vergnügliche Spannung auf. Eine leichtfüßige Erkundung der Fallstricke des Alters und der Irrtümer der Jugend.«

BÜCHERmagazin

»Die verrücktesten Probleme, die makabersten Situationen, in die die Freunde geraten. Man kann Yedlins Fantasie, ihre Gabe des leichten Erzählens und ihren nicht enden wollenden Einfallsreichtum bewundern.«

Münchner Merkur


»Noa Yedlin beherrscht die große Kunst des Erzählens und nimmt ihre Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die sich um Selbstbetrug, Selbstmitleid und Selbsttäuschung drehen. Und dennoch sind die von ihr geschaffenen Figuren grundsympathisch, weil man sich bei den blinden Flecken und kleinen Alltagslebenslügen vielleicht manchmal ein wenig selbst wiedererkennt.«

Jüdische Allgemeine


»Genüsslich reißt Noa Yedlin alle bürgerlichen Fassaden ein, ja, man kann die Selbstbilder förmlich splittern hören – ein Roman, irgendwo zwischen Lachanfall und Gänsehaut.«

WDR 3


»Scharfsinnig, absurd und witzig.«

Kirche + Leben


»Die israelische Autorin macht aus dieser Einfachheit etwas raffiniert, ja glänzend Hochironisches (…) Die große Kunst Noa Yedlins besteht darin, von der Selbsterkundung der Vier zu erzählen, wie sich in den Tagen bis zur Verkündung diese nobelsympathischen Figuren mit kleinen großen Lebenslügen in Selbstbetrug, Selbstmitleid, Selbsttäuschung ergehen.«

Buchkultur

Noa Yedlin

Noa Yedlin, geboren 1975, ist Preisträgerin des Sapir-Preises, wurde vom Haaretz-Magazin zu einer der »66 israelischen Frauen, die man kennen sollte« gekürt und gilt als eine der führenden Autorinnen Israels. In deutscher Übersetzung erschienen bei Kein & Aber bereits die Romane Leute wie wir und Unter Freunden stirbt man nicht, der unter demselben Titel als Serie verfilmt wurde. Das falsche Buch ist Noa Yedlins dritter Roman bei Kein & Aber.

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