Die Dinge. Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten

Annabelle Hirsch

Ein Spaziergang durch die weibliche Geschichte

Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Geschichte der Frauen zu erzählen, diese hier tut es anhand von Objekten. Hundert Gegenstände des Alltags, der Mode, der Medizin, der Kunst, leise und laute Objekte, solche, die vom Freiheitsdrang und der Rebellion der Frauen zeugen, aber auch solche, die für die Mythen und Normen stehen, mit denen man sie schon immer kleinhalten wollte. Annabelle Hirsch schafft einen Kosmos der Frauen und ihrer Dinge. Wir begegnen einer antiken Amazonen-Puppe, einem Lilith-Amulett, der Nonnen-Krone von Hildegard von Bingen, venezianischen Stelzenschuhen, einem Bidet, einer Hungerstreik-Medaille, einem Teller von Vanessa Bell, dem Baumwollbeutel einer amerikanischen Sklavin, einer Brosche von Hannah Arendt, einem »100-Stundenkilometer-Mantel«, einer Tupperdose und vielem mehr.

Format

  • Annabelle Hirsch – Die Dinge. Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten
    Sachbuch

    Hardcover
    416 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5880-4

    32,00 EUR

  • Annabelle Hirsch – Die Dinge. Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten
    Sachbuch

    Ebook
    416 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9606-6

    13. September 2022
    23,99 EUR

Blick ins Buch

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Autorin

Annabelle Hirsch, 1986 geboren, hat deutsche und französische Wurzeln. In München und Paris studierte sie Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft und Philosophie. Sie arbeitet als freie Journalistin für ...

mehr zur Autorin

Presse

annabelle

»Eine Enzyklopädie der weiblichen Widerstandskraft und Überraschungen.«

Buchkultur

»Was Frauen hergestellt, gedacht oder getan haben, wurde in der Regel gleich wieder verbraucht oder vergessen. Annabelle Hirsch löst dieses Dilemma auf raffinierte Weise.«

BR Diwan

»Ein Buch zum festlesen, schmökern, blättern und wieder festlesen.«

ZEIT Online

»Hirsch hat diese teils belanglos wirkenden Gegenstände dem Vergessen enthoben, poliert und kuratiert. Plötzlich glänzen sie wieder und ermöglichen den Blick auf Zusammenhänge verschiedener Epochen. Das macht neugierig, hat man einmal begonnen, in dieser Schatzkiste der Dinge zu stöbern.«

rbb Literaturagenten

»All diese Objekte eignen sich hervorragend, um eine Geschichte der Frauen zu erzählen, gerade weil sie so alltäglich sind.«

MDR Kultur

»Mit ihrem Buch Die Dinge. Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten legt sie ein Buch vor, das sich der Objektivierung von Frauen entgegenstellt. Stattdessen bietet sie eine Kulturgeschichte von den Objekten an, die Frauen üblicherweise zugeordnet werden.«

taz

»Die Dinge, die die 36-jährige Autorin in ihrer Neuerscheinung gleichen Titels betrachtet, hat sie klug und mit überraschendem Witz ausgesucht. „Die Dinge“ empfehlen sich wirklich von selbst einem großen Leser:innenkreis, so unterhaltsam, amüsant und lehrreich sie sind – und so eminent politisch.«

stern

»Überraschend.«

freundin

»Ideal zum Immer-wieder-Durchblättern.«

Münchner Merkur

»Faszinierendes Buch.«

Schaufenster/Die Presse

»Detailverliebte Geschlechtergeschichte. Die Bandbreite der ausgewählten Objekte beschränkt sich keineswegs auf die Moderne. Den Aspekten und Fragen, die Hirsch anhand einzelner Gegenstände durchgespielt, fehlt es aber nie an aktuellen Bezügen.«

Der Tagesspiegel

»Das Buch ist ein von Hirsch kuratiertes Museum, ein Kompendium weiblicher Geschichte in all ihren Facetten.«

SWR2

»Eine kleine Schatzkammer, die immer wieder zum Stöbern und Staunen einlädt.«

WDR3

»Das Buch, das wir ihnen jetzt vorstellen, räumt direkt am Anfang mit [Klischees] auf.«

Errata

Liebe Lesende,

leider hat sich auf Seite 13 des Titels DIE DINGE – Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten

ein Fehler eingeschlichen. Richtig lautet der letzte Absatz wie folgt:

 

«Wenn wir heute an die Steinzeit denken, dann  haben wir meist die Bil-

der aus unseren Grundschulbüchern im Kopf: Auf der einen Seite sieht

man ein verhuschtes Wesen, das lethargisch in lumpigen Klamotten ne-

ben einer Schar von Kindern hockt: die Frau. Auf der anderen sieht man

ein haariges Etwas, das nicht sitzt, sondern steht, nicht drinnen in der

dunklen Grotte, sondern draußen in der Wildnis, nicht resigniert, sondern

agierend. Applaus für: den Mann. Er hält siegreich einen Speer in die

Luft, vor ihm bäumt sich ein haushohes Tier auf, sagen wir, ein Mammut,…»

 

 

Aus Gründen der Nachhaltigkeit und Verhältnismässigkeit haben wir uns dazu entschieden, das Buch trotz dieses Fehlers in den Handel zu bringen.

Wir wünschen Ihnen davon abgesehen eine erbauliche und unterhaltsame Lektüre!